Artikel-Informationen
erstellt am:
13.02.2014
zuletzt aktualisiert am:
05.04.2017
Die Ziele des Netzwerks wurden bereits im Jahr 2005 in der „Charta von Florenz“ formuliert. Dazu gehören der Schutz von gentechnikfreiem Saatgut vor Verunreinigungen durch gentechnisch veränderte Organismen und der Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft vor Wettbewerbsverzerrungen. Niedersachsen verfolgt dabei eine Null-Toleranz-Strategie, um die Ziele der Charta zu erreichen. Verursacher entsprechender Kontaminationen sollen zu Schadensersatzleistungen herangezogen werden. Auf landeseigenen Flächen wird der Einsatz von Gentechnik nicht zugelassen.
Hintergrund:
Das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen wurde im November 2003 gegründet, als zehn europäische Regionen eine gemeinsame Erklärung zur Einrichtung gentechnikfreier Zonen und zum Schutz ihrer biologischen Ressourcen unterzeichneten. Das Netzwerk basiert auf einer rechtlich nicht bindenden Vereinbarung. Prinzipien, Forderungen und Ziele des Netzwerkes wurden 2005 auf einer Konferenz in Florenz in einem gemeinsamen Dokument - der „Charta von Florenz" - festgelegt. Mit dem Beitritt zum Netzwerk bekennt sich das Land Niedersachsen zu den Zielen der „Charta von Florenz" und damit zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft.
Wesentliche Forderungen bzw. Ziele der „Charta von Florenz":
Derzeit besteht das Netzwerk in Deutschland aus 215 gentechnikfreien Regionen und 353 gentechnikfreien Gemeinden und Landkreisen (Stand: Juli 2016). Bisher sind die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen beigetreten.
www.gentechnikfreie-regionen.de
Deutsche Arbeitsübersetzung der „Charta von Florenz (PDF)
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13.02.2014
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05.04.2017