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Außenstelle der Nationalparkverwaltung Harz

Sander: Oderhaus soll es werden!


PI Nr. 65/2004

Hannover. Oderhaus in St. Andreasberg soll Außenstelle der Verwaltung im gemeinsamen Nationalpark Harz werden. Darüber informierte Umweltminister Hans-Heinrich Sander heute (Dienstag) das Kabinett. Mit der Entscheidung für die Zusammenlegung der Nationalparke im Harz hatten die Landesregierungen von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen im Mai beschlossen, dass Wernigerode Sitz der Verwaltung wird. Zugleich entschieden sie, dass es eine Außenstelle der Nationalparkverwaltung in Niedersachsen geben solle. Dies wurde auch in dem im Mai 2004 von beiden Kabinetten beschlossenen Staatsvertragsentwurf festgehalten.

"Es ist sinnvoll und effektiv, dass viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter in Oderhaus, einem Ortteil von St. Andreasberg tätig sein können", sagte der Niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander. Diese Lösung sei kostengünstig, da das bestehende, moderne Gebäude der bisherigen niedersächsischen Nationalparkverwaltung und die vorhandene Infrastruktur, wie beispielsweise die dortige Werkstatt, weiter genutzt werden könne. "Und für Oderhaus sprechen auch die Interessen der Steuerzahler."

Die Außenstelle werde für praktische Naturschutzaufgaben, wie sie etwa von den Rangern wahrgenommen werden, und Forstamtsfunktionen im gesamten Nationalpark zuständig sein. Von dort würden zukünftig die praktischen Einsätze gesteuert. "Durch diese Arbeit wird konkret dafür gesorgt, dass die hohen Naturschutz-Standards beibehalten und umgesetzt werden. Ferner gilt es, weitere Biotope wie Moore und Fließgewässer zu renaturieren und weiter zu entwickelt", sagte Sander.

"In diesen Tagen geht dem Landtag der Entwurf eines Staatsvertrag zur Zusammenführung der beiden Harzer Nationalparke zur Unterrichtung zu, der die Grundlage für die weiteren Arbeitsschritte bilden wird", so der Minister. "Auf die Stellenausschreibungen für die gemeinsame Leitung der derzeitigen Nationalparkverwaltungen und der künftig einheitlichen Verwaltung haben sich aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen insgesamt 13 Personen gemeldet, für die Öffentlichkeits-, Informations- und Bildungsarbeit 5 Personen." Möglichst bald werde man mit dem Auswahlverfahren beginnen. Sowohl die gemeinsame Leitung als auch der Pressesprecher werden ihre Arbeit von Wernigerode aus wahrnehmen.

Artikel-Informationen

erstellt am:
15.06.2004
zuletzt aktualisiert am:
16.03.2010

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