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Abbau Kernkraftwerk Stade

Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Betrieb


Pressemitteilung Nr. 93/2007

HANNOVER/STADE. Am stillgelegten Kernkraftwerk Stade wurde heute (Dienstag) das neue Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Betrieb genommen, informierte die Sprecherin des Niedersächsischen Umweltministeriums. Abfälle aus dem Restbetrieb und dem Abbau des stillgelegten Kernkraftwerks sollen dort zwischengelagert werden, bis das Endlager Konrad zur Verfügung steht.

Genehmigt wurde das Zwischenlager zusammen mit der Stilllegung des Kernkraftwerks Stade im September 2005. Errichtung und Inbetriebnahme wurden durch verschiedene zugezogene Sachverständige und die atomrechtliche Aufsichtsbehörde in enger Abstimmung mit der Bauaufsichtsbehörde kontrolliert.

Notwendig ist das Zwischenlager für den unmittelbaren Abbau des Kernkraftwerks, da das Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in der Schachtanlage Konrad voraussichtlich erst etwa 2013 zur Verfügung stehen wird. Da es dann so bald wie möglich geräumt werden soll, wurde der Betriebszeitraum auf maximal 40 Jahre befristet. Die Abfälle sollen entsprechend den Endlagerungsbedingungen Konrad konditioniert werden. Daneben werden dort auch nicht brennbare, unkonditionierte Reststoffe und Abfälle mit deutlich niedrigerer Aktivität aus logistischen Gründen bis zu fünf Jahren gelagert.

Artikel-Informationen

erstellt am:
31.07.2007
zuletzt aktualisiert am:
16.03.2010

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